Viele Regierungen haben die Gesetzgebungsverfahren zur Reduzierung der angestrebten Treibhausgasemissionen bereits abgeschlossen (oder befinden sich in entsprechenden Verfahren). Normalerweise sieht diese Gesetzgebung eine spezifische Verpflichtung zur CO₂-Reduzierung gemessen an einer festgelegten Obergrenze vor. So hat beispielsweise die Regierung Großbritanniens kürzlich den Climate Change Act 20081 erlassen, der zum Ziel hat, die gesamten Treibhausgasemissionen im Vereinigten Königreich bis 2050 um mindestens 80 %, gemessen an der Obergrenze von 1990, zu verringern. Um dieses Ziel zu erreichen, beinhaltet die Gesetzgebung immer einen Anreiz, um die angesprochenen öffentlichen und privaten Organisationen dazu zu verpflichten, am Programm teilzunehmen. Derzeit beinhalten diese Anreize den Emissionsrechtehandel (d.h. Cap und Trade Systeme) oder zusätzliche Kosten bei Nichterreichen der Reduzierung von CO₂-Emissionen gemessen an einer festgelegten Obergrenze. Es versteht sich von selbst, dass die Bewegung hin zu größerer Energieeffizienz und Schutz der Umwelt vor dem Klimawandel erst in der Zukunft an Eigendynamik gewinnen wird. Um daher die bestehende (oder in Zukunft zu erlassende) Gesetzgebung sowie interne Programme zur sozialen Verantwortung der Unternehmen zu erfüllen, müssen die Vorstände der Unternehmen und die Unternehmensleitung Prozesse entwickeln und umsetzen, um die CO₂-Bilanz ihrer Organisationen zu schaffen, zu überwachen und zu reduzieren.
Die Entwicklung und Umsetzung von Programmen zur CO₂-Kontrolle und Überwachung ist eine anspruchsvolle Aufgabe, für die signifikante Ressourcen sowie Fachwissen in den Bereichen Rechnerprogrammierung und Energieanalyse erforderlich ist. Daher hat NUS Consulting einen CO₂-Benchmarking-Management-Service entwickelt, der dem Treibhausgas-Protokoll für Scope 1 (alle direkten Treibhausgas-Emissionen) und Scope 2 (indirekte Treibhausgas-Emissionen durch den Verbrauch zugekaufter Elektrizität, Wärme oder Dampf) entspricht, der vom Weltressourceninstitut (WRI) und dem Weltwirtschaftsrat für nachhaltige Entwicklung (WBCSD) festgelegt wurde.
Teil dieses Service wird sein, dass NUS Consulting für ihren Kunden eine umfassende Datenbank mit historischen Rechnungsdaten erstellt. Sobald diese Datenbank erstellt wurde, werden unsere Programme das Nutzerprofil des Kunden in den entsprechenden Betrag von CO₂-Emissionen umrechnen, wobei die Daten zur Brennstoffmischung der entsprechenden Lieferanten verwendet werden. Daraus entsteht die gesamte CO₂-Bilanz oder Obergrenze des Kunden. Bei der Aktualisierung der Datenbank mit nachfolgenden Energierechnungsdaten des Kunden werden unsere Programme das aktuelle CO₂-Emissionsprofil des Kunden mit seiner Obergrenze abgleichen. Darüber hinaus passen unsere Programme die CO₂-Emissionsprofile unseres Kunden an, um die von ihm durchgeführten Initiativen zur CO₂-Reduzierung einzubeziehen, die über die Verbrauchsreduzierung hinausgehen, z.B. den Zukauf von „grüner“ Energie, Kompensation von Treibhausgasemissionen etc. Zusätzlich erhalten unsere Kunden Zugang zu einem umfassenden Satz von analytischen Tools und Vergleichsdaten, um die Kontrolle der CO₂-Emissionen zu überwachen und zu verbessern. NUS Consulting ist als Energy Star Partner und CCAR Climate Action Leader zertifiziert.
